Hilfe!

 Mein Kind nimmt Drogen...

Wenn Eltern oder Pädagogen bemerken, dass ein Kind oder Jugendlicher Drogen genommen hat, müssen Überreaktionen vermieden werden. Einmaliger Konsum ist noch keine Sucht, und auch bei wiederholtem Konsum hängt es von der Art der Droge und den persönlichen Umständen ab, wie schnell eine Abhängigkeit entsteht.

Vorwürfe und Schuldzuweisungen oder Panikreaktionen können sehr dazu beitragen, das Vertrauensverhältnis (weiter) zu zerstören und die Situation zu verschlimmern.

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Einstiegsdrogen

Immer wieder wird Cannabis als Einstiegsdroge in den Heroinkonsum bezeichnet und das deswegen, weil 90 % der Heroinabhängigen vorher Cannabis konsumiert haben, es haben aber auch 95 % der Heroinabhängigen vorher Zigaretten geraucht. Nikotin wird aber nicht als Einstiegsdroge genannt. Die Behauptung ist also sehr wage.

In jedem Fall bedeutet der Konsum illegaler, wie auch legaler Drogen eine Gefährdung!!

Legale Drogen

Legale Drogen sind für jedermann meist leicht zugänglich und von der Gesellschaft akzeptiert, obwohl es weit mehr Todesfälle infolge unmäßigen Alkoholkonsums und infolge des Rauchens gibt als durch die so genannten "Drogen".
 
Alkohol

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Nikotin

Schädigend wirken hier insbesondere Nikotin, Teerbestandteile und Kohlenmonoxyd. Auch die Schädlichkeit des "Passivrauchens" gilt heute als nachgewiesen. Das Image des Rauchens in der Öffentlichkeit hat sich durch umfangreiche Aufklärungskampagnen u. a. Maßnahmen grundlegend gewandelt. Nicht-Rauchen gilt mittlerweile als das sozial wünschenswerte Verhalten und die Interessen der Nicht-Raucher finden zunehmend Beachtung, z. B. durch Rauchverbote in öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden oder durch rauchfreie Zonen in Speiselokalen.

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Medikamente

Medikamente sind synthetische oder natürliche Stoffe, mit denen man die Beschaffenheit, den Zustand oder die Funktion des menschlichen Körpers bzw. seelische Zustände im heilenden Sinne beeinflussen kann. Wer Medikamente zwanghaft und wegen ihrer seelischen Wirkung langandauernd einnimmt, ist abhängig. Oft wird das Suchtmittel während einer ärztlichen Behandlung kennen gelernt und die Einnahme erscheint auch bei selbständiger längerer Verwendung erlaubt (legitimiert) zu sein.

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Illegale Drogen

Der Besitz und Vertrieb von so genannten "illegalen Drogen" ist nach dem Betäubungsmittelgesetz verboten; Verstöße dagegen sind strafrechtlich zu verfolgen. Außerhalb der Substanzbezogenen Gefahren, die diese Drogen mit sich bringen, kommt auf die jugendlichen Konsumentinnen, Konsumenten noch eine große Gefahr hinzu. In der Illegalität der Drogen steckt eine große psychische und soziale Gefährdung. Man wird selbst kriminell und kommt zwangsläufig mit entsprechenden Kreisen in Kontakt.

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Glücksspiel

Jeder Mensch hat einen gewissen Spieltrieb in sich. Bei den Geldspielautomaten sind die Gewinnchancen gesetzlich vorgeschrieben, sie vermitteln aber trotzdem das Gefühl durch die Start, Stopp und Risiko Tasten, dass man aktiv in das Spiel eingreifen kann und Gewinn oder Verlust nicht dem Zufall überlassen muss. Diese krankhafte Spielsucht betrifft hauptsächlich Männer. Am Beginn dieser Sucht steht meist ein größerer Geldgewinn. Die triebhaft Spielenden nehmen jede Gelegenheit zum Spielen wahr und spielen, bis sie alles, was sie besitzen, und alles,

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Essstörungen

90 % der an Essstörungen leidenden Personen sind weiblich. Beratungsstellen berichten aber von einer Zunahme des Anteils männlicher Ratsuchender. Es werden drei Formen gestörten Essverhaltens unterschieden. Trotz aller äußerlichen Verschiedenheiten haben die an Essstörungen Leidenden vieles gemeinsam. Zum Beispiel die Fixierung auf Fragen der Ernährung, ein verzerrtes Körperbild und fehlende Akzeptanz des eigenen Körpers sowie die mangelnde Fähigkeit zu unbeschwertem Genießen. Zwischen den einzelnen Formen gestörten Essverhaltens sind die Grenzen fließend. So erlebt etwa die Hälfte der Magersüchtigen auch Phasen der Ess-/Brechsucht mit extrem negativen Folgen für ihr Selbstwertgefühl, während diejenigen,

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Aufhören ist möglich!

Der Ausstieg aus einer Abhängigkeit beginnt mit der Einsicht:
 
"Ich bin süchtig, so kann ich nicht weitermachen, der Preis ist zu hoch."

Der Wunsch aufzuhören ist in der Regel begleitet von der Suche nach Hilfen beim Entwickeln von Alternativen, beim Lernen und Ausprobieren neuer Verhaltensweisen und Einstellungen.
Drogenberatungsstellen und Selbsthilfegruppen können jetzt sachkundig Unterstützen.