Hilfe!

 Mein Kind nimmt Drogen...

Wenn Eltern oder Pädagogen bemerken, dass ein Kind oder Jugendlicher Drogen genommen hat, müssen Überreaktionen vermieden werden. Einmaliger Konsum ist noch keine Sucht, und auch bei wiederholtem Konsum hängt es von der Art der Droge und den persönlichen Umständen ab, wie schnell eine Abhängigkeit entsteht.

Vorwürfe und Schuldzuweisungen oder Panikreaktionen können sehr dazu beitragen, das Vertrauensverhältnis (weiter) zu zerstören und die Situation zu verschlimmern.
Wichtig ist es, im Gespräch zu bleiben, Hilfe anzubieten, auf die Probleme des Betroffenen einzugehen; denn der Kontakt mit Drogen darf auch nicht verharmlost werden.

Darüber hinaus muss sich jeder fragen, wie er selber Probleme löst, wie schnell zu einem vermeintlich harmlosen Mittel gegriffen wird, wie man mit Nikotin, Alkohol und Medikamenten umgeht. Jeder, der mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat, sollte sich bewusst sein, dass er eine Vorbildfunktion hat und dadurch suchtvorbeugend wirken kann.